Minne, Mystik und mehr bei Mechthild von Magdeburg

Reformator Martin Luther und Mechthild von Magdeburg in Mystik geeint

Das Magdeburger Theater- und Musikensemble Ottonentheater e.V. - Oud Musica Magdeburgensis ist im Luther-Reformationsjahr 2017 bei „Kirche auf dem Weg“ in der Ottostadt Magdeburg mit Theater und Musik im Programm. Unser Bühnenstück „Minne, Mystik und mehr bei Mechthild von Magdeburg“ wird aufgeführt am 26. Mai ab 14.30 Uhr und am 27. Mai ab 16.30 Uhr im Kaiser-Otto-Saal/Kulturhistorisches Museum, Otto-von-Guericke-Straße 68. Spieldauer: 60 Minuten.

Das Stück widmet sich der gelebten Mystik durch Mechthild von Magdeburg. Dialoge, sphärische Klänge an urtümlichen Instrumenten sowie mystischer Gesang verleihen dem Historienspiel mit renommierten Darstellern in historischen Gewändern einen unterhaltsamen Spannungsbogen.

Minne und vor allem Mystik bestimmten das Leben der Mechthild von Magdeburg im 13. Jahrhundert. Die Begine wähnt sich glücklich, wenn sie ab ihrem zwölften Lebensjahr täglich einen göttlichen Gruß erfährt. Schließlich ermutigt sie ihr Beichtvater, die mystischen Erlebnisse aufzuschreiben, und es entsteht „Das fließende Licht der Gottheit“.

Das Bühnenstück „Minne, Mystik und mehr bei Mechthild von Magdeburg“ erzählt die Geschichte im Umfeld der Mystikerin, das aus ihrem Beichtvater - dem Dominikaner Heinrich von Halle - und der Margareta contracta – einer gelähmten Begine – besteht. In mystischer Verklärung erlebt Mechthild im Fließenden Licht – eine musikalische Personifizierung – und durch eine Stimme des Gewissens - ihre Entrückungen, ohne dabei nicht auch die Vertrautheit mit Heinrich ins Spiel zu bringen.

 

Darsteller (v.l.): Zardasht Badr – Fließendes Licht, Florian Schreiter – Beichtvater Heinrich von Halle, Uta Luise Zimmermann-Krause - Stimme, Maestro Issa Fayad – Fließendes Licht, Viola Stengel – Mechthild von Magdeburg, Elke Boretzki – Margareta contracta. Text/Inszenierung/Regie: Uta Luise Zimmermann-Krause.

(Foto: Archiv Ottonentheater e.V., Frank Walter)

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